Biographie

Tassilo Probst wurde im Juli 2002 in München in eine musikinteressierte Familie geboren. Mit 16 Jahren schloss er seine Schulausbildung mit dem Abitur  ab.

14jährig debütierte er mit dem Glasunow Violinkonzert mit der Philharmonie Bad Reichenhall unter der Leitung von Generalmusikdirektor Christian Simonis und wurde daraufhin mehrfach vom Orchester für weitere Projekte als Solist eingeladen. Mit gerade 16 Jahren spielte er Tschaikowskys Violinkonzert im Herkulessaal der Residenz München sowie in der Serie „Junge Stars in Fürstenfeld“ mit der Neuen Philharmonie München unter der Leitung von Fuad Ibrahimov. Weitere Konzerterfahrungen sammelte er z.B. 6/2019 bei dem Preisträgerkonzert mit Prokofiev´s Violinkonzert Nr. 1 und  der Südwestdeutschen Philharmonie unter der Leitung von Eckart Manke, 7/2019 mit der Bayerischen Philharmonie unter der Leitung von Mark Mast mit dem Mendelssohn Violinkonzert. In 7/2019 wurde er bei den Weimarer Meisterkursen ausgewählt für das Abschlusskonzert „Die Besten zum Schluss“ und spielte mit der Jenaer Philharmonie unter der Leitung von Markus L. Frank das H. Wieniawski Violinkonzert Nr. 1 fis-Moll. Standing Ovation  erhielt er 8/2019 beim Abschlusskonzert „Alpen Klassik International Summerschool 2019 “  für seine Interpretation des Tschaikowsky Violinkonzertes mit den Bad Reichenhaller Philharmonikern unter  der Leitung von Prof. Marcus Bosch. 9/2019 lud ihn Daniel Hope spontan ins Konzerthaus Berlin zum Berliner Salon „Hope@9pm Musik and Talk“ als jungen Künstler ein. 10/2019 spielte er als Solist die Uraufführung des Violinkonzertes von Sebastian Schwab mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Trier unter der Leitung von Generalmusikdirektor Jochen Hochstenbach. 11/2019 spielte er mit dem Bach Collegium München unter der Leitung von Felix Krieger das Mozart Konzert Nr. 4 KV 218  in der Allerheiligen-Hof Kirche der Residenz in München.

Er war mehrfach bereits Gast bei dem Rundfunksender “BR Klassik” und bei unterschiedlichen Festivals, wie z.B. “Stars & Rising Stars”, dem „MIECZYSŁAW WEINBERG-FESTIVAL“ München und den Residenzfestspielen Darmstadt.

Im Oktober 2016 nahm Tassilo auf Einladung der Kronberg Academy an dem Kammermusikprojekt „Mit Musik Miteinander“ teil. Öffentlich,  von namhaften Dozenten unterrichtet, konzertierte er gemeinsam mit ihnen. Tassilo ist ein begeisterter Kammermusiker. Seine Kammermusik-Partner sind u.a. Prof. Johannes Umbreit, Prof. Danjulo Ishizaka, Prof. Guido Schiefen, der amerikanische Pianist Maxim Lando. Auch ist er Mitbegründer des  Klarinettentrios „Trio Somni“.

Lange Jahre spielte Tassilo sehr erfolgreich bei den Kinderkonzerten der Münchner Philharmoniker unter der Leitung von Heinrich Klug, 2014 „Haydn-Spaß“, 2015 „Mozart & Ravel“, 2016   Vivaldi „Die vier Jahreszeiten“, 2017 „Peter und der Wolf“, jeweils als Solist und im Orchester. Ferner war er 2014/2015/2016/2017 Mitglied des vbw-Festivalorchesters Bad Wörishofen  unter der Leitung von Prof. C. Adt.

Tassilo trat solistisch in jungen Jahren im Schloss Schleißheim und im Münchener Golfclub e.V. für den Lions Club sowie in vielen weiteren Benefiz-Konzerten auf. Ferner konzertierte er bereits in sehr jungen Jahren u.a. gemeinsam mit seinem Bruder und Vater auf dem Petersplatz in Rom bei einer Audienz von Papst Benedikt XVI sowie im Pantheon.

AUSZEICHNUNGEN:

Tassilo ist vielfacher 1. Preisträger bei „Jugend musiziert“ in den Kategorien Violine Solo, Violine Duo, Klavier Trio und Streichquartett. 2015 war er erstmals alt genug, um zum Bundeswettbewerb zugelassen zu werden, und wurde sogleich mit seinem Duo-Partner mit einem 1. Bundespreis mit Höchstpunktzahl, verbunden mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben und einem Stipendium für den „Europäischer Musikworkshop Altomünster“ ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde dem Duo der 2. Preis beim Carl-Bechstein-Wettbewerb in Berlin zuerkannt. 2016 erspielte Tassilo sich gleich zwei erste Bundespreise. Als Solist mit Höchstpunktzahl, abermals mit Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben, und einen 1. Preis in der Kategorie Klavier-Kammermusik, verbunden mit einem Sonderpreis des Bärenreiter-Verlags sowie einem Stipendium für den Meisterkurs „International Summer Academy for Young Artists“. Eine weitere besondere Auszeichnung war im Juni 2016 die Nominierung für den „Tassilo Kulturpreis“ der Süddeutschen Zeitung. Im April 2017 erspielte er sich beim „Internationalen Anton Rubinstein Wettbewerb Violine Junior“ in Düsseldorf den 1. Preis. Bei den internationalen und renommierten Meisterkursen der Kronberg Academy 2017 war er einer der ausgewählten „aktiven“ Teilnehmer und durfte am Abschlusskonzert seine Virtuosität zeigen. Im Mai 2017 erhielt er die besondere Auszeichnung eines „Gerd Bucerius-Stipendiums“ der Deutschen Stiftung Musikleben. Im Rahmen der Arosa Music Academy im Herbst 2017 wurde Tassilo der „Hans-Schaeuble-Award 2018“ zuerkannt. Seit 2018 erhält Tassilo über die Deutsche Stiftung Musikleben eine zusätzliche Förderung der „Jürgen und Monika Blankenburg Stiftung“ Hamburg. Seinen vierten 1. Bundespreis bei Jugend Musiziert erspielte Tassilo sich im Mai 2018 in der Kategorie „Duo“ Klavier und ein Streichinstrument. Ebenso wurde ihm im Mai 2018 das „Gerd Bucerius-Stipendium“ für ein weiteres Jahr zuerkannt. Beim „14th International Competition of Young Violinists in Honour of Karol Lipinski and Henryk Wieniawski“ in Lublin, Polen konnte er sich im September 2018  einen  2. Preis erspielen. Im Oktober 2019 wurde ihm in Interlaken (Schweiz) der „Douja dÓr“ des Rotary-Clubs Interlaken bei einem internationalen Treffen der Rotary Clubs überreicht. Beim Internationalen Louis Spohr Wettbewerb für Junge Geiger in Weimar,  im November 2019 erspielte er sich  als jüngster Finalist seiner Altersgruppe einen 2. Preis. Ebenfalls im  November 2019  wurde er in München, beim Europa weit ausgeschriebenen August-Everding-Musikwettbewerb  des Münchner Konzertvereins e.V.  mit dem Publikumspreis ausgezeichnet und erspielte sich als jüngster Teilnehmer den 2. Preis.

AUSBILDUNG:

Mit 4 ½ Jahren erhielt er seinen ersten Geigenunterricht nach der Suzuki-Methode bei Hannelore Dörries.  Seit Anfang 2015 ist er privat Schüler des Österreichers David Frühwirth . Mit 12 Jahren bestand er die Aufnahmeprüfung für Jungstudenten an der Hochschule für Musik und Theater in München, zunächst unterrichtet von Prof. Sonja Korkeala und ab dem Sommersemester 2017  von Prof. Ingolf Turban. Im Wintersemester 2019 nahm er sein Vollstudium bei Prof. Ingolf Turban auf. Tassilo Probst sucht trotz seines jugendlichen Alters den Weg einer vielfältigen Ausbildung. Ein „Gerd Bucerius Stipendium“ der Deutschen Stiftung Musikleben ermöglicht ihm im Rahmen der Akademieblöcke der Zakhar Bron Akademy in Interlaken/Schweiz Besuche der Meisterkurse von Prof. Zakhar Bron. Er ist Stipendiat der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und nimmt dort an den Intensiv-Wochen und Aktivitäten der Akademie teil.  Auch war er 2019  Stipendiat der Daniel Hope Music Academy auf Schloss Neuhardenberg. Weitere Meisterkurse besuchte er bei Prof. Linus Roth, Prof. Pierre Amoyal, Prof. Boris Kuschnir, Prof. Christoph Poppen, Prof. Ingolf Turban, Prof. Markus Wolf und Prof. Julia Fischer.  Ferner spielt er Saxophon und Klavier.

GEIGEN:

Beim 25. Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds im Februar 2017 der Deutschen Stiftung Musikleben in Hamburg erspielte sich Tassilo Probst die Meistervioline “Giovanni Grancino (Mailand 1690)“, eine treuhänderische Eingabe aus Hamburger Familienbesitz. „Eine Anerkennung seiner besonderen Leistung, trotz seines sehr jungen Alters!“

Die perfekte Ergänzung zur  „Giovanni Grancino“ entdeckte Tassilo in der Geigenbauwerkstatt Erben in München, einen Geigen-Neubau  des Geigenbauers Ruben Defendi aus dem Jahr 2018. Von der nach einem Guarneri-Modell gebauten  Defendi-Geige war Tassilo sofort   begeistert, als er sie während Arbeiten an seiner  Grancino in der Geigenbauwerkstatt Erben in München als Leihgabe spielte.